
Erwachsene - Romane
Manfred Megerle – Seefeuer
Geschrieben von: Peter Ladstätter
Emons Verlag, 2008. 302 Seiten
In seinem zweiten Krimi mit Kommissar Leo Wolf, der für die Kripo Überlingen arbeitet, lässt es der Autor heiß hergehen: ein Brandstifter treibt sein Unwesen und es gibt jede Menge Leichen, da ein Serienmörder am Bodensee zugange ist.
Die erste Leiche, die an einem Morgen tot am Seeufer aufgefunden wird, ist aber nur der Vorbote für schlimmere Ereignisse. Bei der Toten handelt es sich um eine Jugendliche, die im Bodensee-Internat zur Schule ging. Nun steckt sie in einem zu großen Taucheranzug und ist einem Mix aus Drogen und Alkohol zum Opfer gefallen. Aber warum steckt sie in einem Taucheranzug, wenn doch der Bruder der Toten namens Philip Reich bestätigt, dass sie, Tamara, eine Ahnung vom Tauchen hatte? Aber nicht nur Kommissar Wolf stellt sich diese Frage, auch Philip Reich ist das alles unerklärlich. Mit seinen Freunden Hape und Doc beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren.
Mario Vargas Llosa – Der Traum des Kelten
Geschrieben von: Peter Ladstätter
Suhrkamp, 2011. 444 Seiten
Der peruanische Literaturnobelpreisträger aus dem Jahre 2011, legt mit diesem Buch wieder ein Meisterwerk vor. Darin spürt er der Geschichte des irischen Nationalhelden Roger Casement nach. Schön früh verlor er seine Mutter, die den kleinen Roger heimlich katholisch taufen ließ. In Irland und England aufgewachsen fand er bald Arbeit in Liverpool und machte sich schon als junger Erwachsener auf in seinen Traumkontinent: Afrika.
Vanessa Diffenbaugh – Die verborgene Sprache der Blumen
Geschrieben von: Caroline Egelhofer
Droemer 2011, 410 Seiten.
Victoria, elternlos in verschiedenen Heimen aufgewachsen, lernt früh, dass auf die meisten Menschen kein Verlass ist; sie entwickelt sich zu einem „schwer vermittelbaren“ und störrischen Kind. So etwas wie Liebe und mütterliche Zuwendung erfährt sie zum ersten Mal im Haus der alleinstehenden Elizabeth, die ihr alles beibringt über Blumen und Pflanzen, deren Pflege und Bedeutung. Selbst eine Gefangene ihrer eigenen Geschichte, ist Elizabeth am Tag der vereinbarten Adoption von Victoria, nicht in der Lage über ihren Schatten zu springen. Zutiefst verletzt über diese Zurückweisung trifft Victoria, das verzweifelte Kind, eine folgenschwere Entscheidung.
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Anne Delaflotte – Mathilde und der Duft der Bücher
Kindler, 2011. 251 Seiten
Aus dem Französischem von Christian Kolb
Mathilde hat sich aus ihrer Karriere in der Diplomatie zurückgezogen und geht dem Beruf nach, der sie schon Kindheitstagen begeistert hat: sie ist Buchbinderin. Genauso wie ihr Großvater geht sie diesem Beruf mit Hingabe nach, und zwar in einer kleinen Stadt im Südwesten Frankreichs. Dort hat sie sich eine kleine Werkstatt eingerichtet und freut sich mehr oder weniger über die Unterstützung des Bürgermeisters.
Diese Unterstützung verliert sie, als eines Morgens ein junger Mann in ihrer Werkstatt erscheint und ihr ein großes schweres Buch zur Renovierung übergibt. Der merkwürdige Mann verschwindet bald wieder aus dem Laden Mathildes. Aber schon bald wird sie wieder mit ihm konfrontiert: er ist auf dem Weg zum Bahnhof überfahren worden und liegt in der Leichenhalle des Krankenhauses. Mathilde will nun herausfinden, wem sie das Buch, welches sie zu restaurieren beginnt, übergeben könnte.
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