Kinder - Sachbücher

Alain Serres und Zaü – Die Erde, die uns trägt

Geschrieben von: Peter Ladstätter

Ravensburger, 2009. 92 Seiten

Das großformatige Bilder-Buch bringt uns die Erde, die uns trägt, näher. Neben den Fotografien aus luftigen Höhen findet man Texte (von Alain Serres), die nicht nur Fragen beantworten, die durch manche Bilder gestellt werden. Einmal heißt es im Text: „Jede Antwort ist zugleich eine neue Frage. Ist jede Frage vielleicht auch eine Chance, sich nicht mehr zu irren?“. Die Texte werden von Illustrationen von Zaü begleitet und machen das Buch zu einem wahren Bilder-Buch für große und kleine Neugierige und Fragensteller.

   

Roberto Innocenti / J. Patrick Lewis – Ein Haus erzählt

Geschrieben von: Peter Ladstätter

Sauerländer Verlag 2011, 64 Seiten, ab 6 Jahre

1656 wurde das Haus errichtet – damals herrschte die Pest in dem Dorf und in der Gegend, in welcher das Haus steht. Lange Zeit stand es leer, nun haben es Kinder wiederentdeckt - die neue Geschichte des Hauses beginnt im Jahre 1900.
Schon im darauffolgenden Jahr wird das Haus wieder hergerichtet, eine große Familie zieht ein. Beim Betrachten des Buches begleitet man die Familie und das Haus durch das 20. Jahrhundert, erlebt die Veränderungen der Jahreszeiten und der Geschichte, kann immer wieder Neues entdecken und erfährt nebenher, wie sich das Leben der Menschen im diesem Land (Italien) verändert hat.
Fast wäre das Haus wieder zerfallen, als die alte Frau stirbt und begraben wird. Aber die Jugend entdeckt das Haus wieder und es bietet wieder ein zu Hause für eine Familie und deren Gäste.

Die tollen Bilder von Roberto Innocenti werden von kurzen gereimten Sätzen von J. Patrick Lewis begleitet und führen durch die Jahrzehnte und durch die Geschichte des Hauses.

   

Anke Bär – Wilhelms Reise. Eine Auswanderergeschichte.

Geschrieben von: Peter Ladstätter

Gerstenberg, 2012. 63 Seiten. Ab 8 Jahre


Im Jahre 1872 reist der junge Wilhelm per Segelschiff aus Deutschland ab. Er stammt aus einem kleinen Dorf und ist einem Auswanderertreck zugeteilt worden. Über Bremerhaven schifft er sich nach Amerika ein. Sein ehemaliger Meister während seiner Lehrzeit als Schnitzer hat ihm ein Geschenk gemacht: ein Notizbuch. In dieses trägt Wilhelm seine Beobachtungen während der Schiffsreise ein. V.a. aber zeichnet er auch viel: Menschen, Tiere und Gegenstände, die ihn während der langen Überfahrt beschäftigen – Mitreisende, die Mannschaft des Schiffes, spielende Kinder, nautische Geräte. Eines Tages erreicht das Schiff das ersehnte Ziel: New York. Nun beginnt für viele Reisende ein neues Abenteuer.
Ein historisches Sachbilderbuch mit vielen spannenden Informationen über das große Zeitalter der Auswanderung und das Leben auf einem Segelschiff. Neben dem Text und den Zeichnungen gibt es immer wieder erklärende Textblöcke über Besonderheiten auf den Schiffen – angefangen von den blinden Passagieren (Ungeziefer) bis hin zur Erklärung von Fachbegriffen (z.B. Reep = Schiffstau).