
Flächendeckendes Angebot für Heilung und Pflege
Um sich sicher und gut aufgehoben zu fühlen, braucht es ein Netz an medizinischen und sozialen Einrichtungen. Lustenau besitzt eine flächendeckende Versorgung mit etwa zwei Dutzend Ärzten, mit Therapeuten, Apotheken und Rettung. Die Krankenhäuser in Bregenz, Dornbirn und Hohenems liegen nur wenige Autominuten entfernt.
Mehr als dreißig soziale Vereine sorgen zudem für Hilfe in verschiedensten Lebenslagen und Notsituationen. Gerade die Strukturen der ehrenamtlichen sozialen und medizinischen Hilfe sind besonders wertvoll und werden von der Gemeinde gefördert. Die Betreuung und Pflege der älteren Mitbürger baut auf zwei Säulen: die Seniorenhäuser und Seniorenwohnungen einerseits und die Betreuung zu Hause andererseits.
Die Betreuung zu Hause wird von der Kommune aktiv unterstützt. Dazu kommen verschiedene Aktivitäten zur Altenbetreuung durch soziale Vereine.
Mehr Kooperationen
Zwei zukunftsweisende Konzepte im Bereich Gesundheit und Soziales wurden in der Lustenauer Gemeindevertretungssitzung vom 29.6.2006 einstimmig beschlossen.
Entwicklung eines Kooperationsmodelles für die Bereiche Gesundheit und Soziales
In dieser Studie werden Maßnahmen und Ziele aufgezeigt, um das soziale Netz zu sichern. Erörtert wurden auch die Kriterien für eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit der örtlichen sozialen Institutionen und Vereine. Eines der Hauptthemen im Konzept ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des bestehenden sozialen Angebots und die Anpassung an die heutigen und zukünftigen Erfordernisse.
Organisatorische Neustrukturierung der Pflegeheime
Die Anforderungen in der stationären Pflege steigen ständig. In der Studie werden Möglichkeiten und Lösungen aufgezeigt, um die Seniorenhäuser Hasenfeld und Schützengarten möglichst erfolgreich zu betreiben. Bereits jetzt arbeiten die beiden Häuser eng zusammen und profitieren von gemeinsamen Ressourcen: Wahrnehmende Unternehmenskultur, eine gemeinsame Waschküche und Großküche, die gemeinsame Haustechnik und eine Pflegediensleitung für beide Häuser sollen Kosten sparen und Know-How besser nutzen.
Neues soziales Zentrum
Im ehemaligen Altersheim Schützengarten bietet sich die Möglichkeit zur räumlichen Umsetzung des Kooperationsmodells. Hier soll ein Zentrum entstehen, das verschiedene soziale Dienste wie Rotes Kreuz, Familienhilfe, Mobiler Hilfsdienst, aks-Kinderdienste, Eltern- und Familienberatung, die Interessensvertretungen der Senioren und Pensionisten, sowie verschiedenste Sozialvereine beherbergt. Kompetente Beratung und Information über alle sozialen Angebote ist das Hauptziel des Zentrums.