
Als das Versorgungsheim 1927 eröffnet wurde, galt es als große soziale Errungenschaft. Das Haus wurde bis in die 80er Jahre von den Barmherzigen Schwestern geleitet, die seit Beginn an auch eine Wöchnerinnenstation führten. Im Jahr 2000 wurde das Entbindungsheim geschlossen. Bis zum Umzug in das neue Seniorenhaus Schützengarten 2006 wurden die Räumlichkeiten für die Pflege genutzt. Seit dem Umbau wird das ehemalige Pflegeheim an der Schützengartenstraße als Teil eines sozialen Zentrums genutzt, das soziale Dienste wie Rotes Kreuz, Familienhilfe, Mobiler Hilfsdienst und verschiedene Sozialvereine beherbergt.
Umsorgtes Wohnen im neuen Haus
Am 16. September 2011 wurde das neue Seniorenhaus Schützengarten offiziell eröffnet. Der viergeschossige Neubau erstreckt sich L-förmig entlang des Rheindammes. Charakteristisch für das Haus sind drei weitgehend identische Pflegestationen in jedem Geschoss. Herzstück jedes Stockwerks sind die nach außen hin orientierten Aufenthaltsbereiche für die BewohnerInnen. Um sie herum gruppieren sich der Pflegestützpunkt mit Diensträumen, Büros, Besprechungszimmer und Teeküche. Große Glaspassagen öffnen das Gebäude nach außen. Lichtinstallationen und ein durchgängiges Farbkonzept vermitteln ein gutes Grundgefühl und sorgen für die Orientierung der BewohnerInnen.
Leistungsfähige Küche
Im Untergeschoss findet die Haustechnik Platz, das umweltfreundliche und energieeffiziente Heizsystem, der zentrale Rechner, die Garderoben für die MitarbeiterInnen, Neben- und Lagerräume sowie die Tiefgarage. Außerdem ist hier die leistungsfähige Großküche situiert. Rund 500 Mahlzeiten am Tag können dort gekocht werden. Die Küche versorgt nicht nur die beiden Seniorenhäuser Hasenfeld und Schützengarten, sondern auch alle mobilen Essensangebote der Gemeinde: Essen auf Rädern, Essen für Senioren, die Schülerbetreuungen und die Ganztagskindergärten.
Umweltfreundliches Energiekonzept
Haustechnisch ist das Seniorenhaus Schützengarten mit einer thermischen Solar- und einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Gleichzeitig wird Erdwärme von einer Wärmepumpe über bis zu 120 Meter lange Sonden aus dem Boden in das Gebäude transportiert. Das Erdsondenfeld ist die Wärmequelle für die Sole/Wasserwärme-Pumpenanlage. Die Pflegezimmer sind mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung ausgestattet. Im Sommerbetrieb wird Abwärme zur Warmwasseraufbereitung herangezogen. Geheizt wird neben der kontrollierten Be- und Entlüftung über Fußbodenheizflächen im Niedertemperaturbereich.
Weitere Informationen sind im Prospekt unter Dokumente/Links nachzulesen.