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Lustenau bekommt 2010 einen Generalverkehrsplan

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Lustenau bekommt 2010 einen Generalverkehrsplan

Mit Hermann Knoflacher hat die Marktgemeinde einen profunden Verkehrsexperten beauftragt, für Lustenau einen Generalverkehrsplan zu entwickeln. Parallel dazu überprüft Knoflacher die Verkehrsentlastungsvarianten, die das Land für das untere Rheintal vorschlägt und deren Auswirkungen auf Lustenau.

Gewünschte Verbesserung im Rheintal
Im konsensorientierten Planungsverfahren für eine Verkehrslösung unteres Rheintal , kurz MIR (Mobil im Rheintal) wird ein Maßnahmenpaket geschnürt, das zu einer nachhaltigen Verbesserung des Verkehrs im Rheintal führen soll. Bis jetzt wurden in einem ersten Schritt alle bisher vorliegenden und bekannten Varianten grob auf Wirksamkeit, Realisierbarkeit und finanzieller Machbarkeit untersucht.

Fundierter Standpunkt, um Lustenaus Interessen zu wahren
In diesem Stadium ist es für Lustenau eminent wichtig, einen möglichst fundierten Standpunkt zu haben. Man muss wissen, welche Auswirkungen durch welche Varianten für Lustenau entstehen werden. So kann Lustenau bestmöglich seine Interessen in diesen Planungsprozess einbringen. Der neue Bauamtsleiter der Marktgemeinde, DI Dominik Wäger leitet auch die interne Projektgruppe im Rathaus, die mit allen Fraktionsobleuten, dem Verkehrsreferent Dietmar Haller und Bürgermeister Hans-Dieter Grabher besetzt ist.

Ziele des Generalverkehrsplanes werden definiert
Verkehrssysteme reichen weit über die Projektierung von Straßen und Wegen oder die Einführung von Buslinien hinaus, sie streifen quasi jeden Bereich unseres Lebens und greifen weit in die Zukunft hinein. Mithilfe eines bewährten Fragenkataloges werden erste Ziele des Planes definiert. Erst wenn festgelegt ist, welche Ziele der Lustenauer Generalverkehrsplan verfolgen soll, kann man an die Konzeption gehen. Bis Jahresende soll der Generalverkehrsplan vorliegen.

Grundlagen für den Generalverkehrsplan 2010
Mit Professor Hermann Knoflacher von der TU Wien arbeitete Lustenau vor gut zwei Jahren schon zusammen. Im April 2008 führte die Gemeinde 2008 eine groß angelegte Verkehrsbefragung durch. Sie liefert die Zahlen und Fakten zum Mobilitätsverhalten der Lustenauer. Die Daten wurden von der TU Wien, am Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik ausgewertet und fließen jetzt in den Generalverkehrsplan für Lustenau ein. Die Auswertung zur Verkehrsbefragung kann man als Kurzfassung auf www.lustenau.at unter aktuelles / lustenau mobil nachlesen.

Mitwirkung der Bevölkerung ist erwünscht
Eine Mitwirkung der Bevölkerung ist nach wie vor erwünscht. Interessierte Mitbürgerinnen konnten mit einem weiteren Fragebogen ihre Meinung zu den obersten Zielen des Generalverkehrsplanes deponieren.