25.763 Stunden im Einsatz für Lustenaus Sicherheit 16. März 2015
Das Jahr 2014 war für die Lustenauer Feuerwehr ein ereignisreiches. Nicht nur die 25.763 Einsatzstunden sind hier zu nennen, auch der Neubau des Feuerwehrhauses wurde in der Gemeindevertretungssitzung am 3. Oktober einstimmig beschlossen. Die Feuerwehr ist nicht nur beim Katastrophen- und Brandeinsatz, auch bei Veranstaltungen, sei es im Reichshofsaal, in den Sportstadien oder auf der Kilbi ist auf die Feuerwehr stets ein verlässlicher Partner für die Sicherheit im Ort.
Statistische Daten
Anlässe und aufgewendete Stunden
138 Einsätze, 3.332 Stunden
79 Schulungen / Übungen, 3.784 Stunden
30 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule 521 Stunden
72 Übungen und Teilnahmen an Leistungsbewerben, 2.281 Stunden
33 Kameradschaftliche Veranstaltungen und Fit4-Firefighting, 5.554 Stunden
421 Sitzungen, Versammlungen, Veranstaltungen und Werkstätte, 5.504 Stunden
35 Planungstermine Neubau Feuerwehrgerätehaus, 586 Stunden
3 Brandsicherheitstermine, 60 Stunden
106 Feuerwehrjugendanlässe, 4.028 Stunden
37 Termine vorbeugender Brandschutz / Kommissionierungen, 113 Stunden
Mitgliederstand
Der Mannschaftsstand der Wehr umfasste am 31. Dezember 2014 105 aktive Wehrmitglieder, 22 Ehrenmitglieder und 24 Mitglieder der Feuerwehrjugend. Erfreulicherweise sind auch 9 Frauen im Aktivstand und 5 Mädchen bei der Feuerwehrjugend dabei. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt bei 33 Jahren.
Ehrungen und Angelobungen
Bei der Jahreshauptversammlung am 7. März konnten wieder mehrere Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Bernhard Hammerer, Kurt Rauch und Dr. Hans Maksymowicz wurden mit der Feuerwehrmedaille des Landes Vorarlberg in Bronze für 25-jährige Mitgliedschaft, Erich Bösch mit der Feuerwehrmedaille des Landes Vorarlberg in Silber für 40-jährige Mitgliedschaft und Ferdi König und Josef Bösch für 50-jährige Zugehörigkeit zur Wehr geehrt.
Aufnahme neuer Mitglieder
Nach Absolvierung einer einjährigen Ausbildung konnten mit Elias Mathis von der Feuerwehrjugend, Milos Zivanovic, Dr. Andrea Hämmerle, Matthias Hämmerle und Reinhard Hämmerle fünf Mitglieder offiziell in die Feuerwehr aufgenommen werden.
Beförderungen
Florian Alfare, Michael Aspek, Stefan Aspek, Niklas Bösch, Michael Grabher, Jan Hollenstein, Philipp Mathis, Sascha-Alexander Wolff und Katharina Wund wurden nach 6-jähriger Dienstzeit als Aktivmitglieder der Wehr zum Oberfeuerwehrmann befördert. Alexander Kopf ist seit 6 Jahren Schriftführer und wurde zum Löschmeister ernannt.
Einsätze
Ein Großteil der Einsätze umfasst keine Brände, sondern technische Einsätze, nämlich 98 an der Zahl im vergangen Jahr, wie z. B. Tierrettungen. Viele Schäden konnten von der Feuerwehr
Um eine entsprechende Hilfeleistung gewährleisten zu können bedarf es einer entsprechenden Aus- und Weiterbildung des gesamten Teams. Es werden beispielsweise Ernstfälle praxinah geübt, Fortbildungen auf der Landesfeuerwehrschule in Feldkirch besucht oder Exkursionen zu Nachbarwehren veranstaltet. So sind nicht nur ein maximaler Wissensaustausch und praxisnahes Lernen gegeben, zusätzlich bleibt das Ausbildungsniveau entsprechend hoch. Und diese Ausbildung beginnt bereits bei der Feuerwehrjugend, die anfangs noch spielerisch lernen mit den Gerätschaften umzugehen. Ansporn für diese Leistung ist nicht nur der jährlich stattfindende Wissenstest, sondern vor allem die toll gestalteten Abende, Ausflüge und das Highlight, der "Action Day" an dem die Jugendlichen ein "Feuerwehrwochenende" mit auf ihrem Niveau stattfindenden Einsätzen durchmachen.
Danke
An dieser Stelle danken wir auch für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Rettungsabteilung Lustenau und den Nachbarwehren. Eine gute Ausbildung kann nur erreicht werden, wenn die Übungsangebote auch angenommen werden. Umso mehr freut uns, dass im Berichtsjahr 48 Wehrkameraden für sehr guten Probenbesuch ausgezeichnet werden konnten.