Actionreicher Wasserwehrtag zeigte Arbeit der Einsatzkräfte 30. Mai 2017

Beim Trinationalen Wasserwehrtag am Samstag, den 20. Mai, zeigten die Wassereinsatzkräfte eindrücklich, was sie im Katastrophenfall leisten. An den drei Schauplätzen Lustenau, Widnau und Triesen hatten die Organisatoren keine Mühen gescheut, der Wasserwehr am Alpenrhein ein authentisches Gesicht zu geben und ihren Auftrag für Jung und Alt greifbar zu machen.

Spektakuläre Vorführungen

„Gewaltig, was dahinter steckt“, waren die Besucherinnen und Besucher aus ganz Vorarlberg und der Schweizer und Liechtensteiner Nachbarschaft erstaunt. Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei, Flugpolizei, der Landesflussbauhof, Zivilschutz, Bundesheer, die Internationale Rheinregulierung zeigten, was alle bei Hochwasser leisten und was jeder Einzelne im Notfall tun muss. Eine Attraktion in Lustenau waren die Salzburger Pioniere, die zu einer Spritztour auf den Rhein einluden. Jung und Alt nutzte die einmalige Gelegenheit, das Arbeits- und Transportboot des Pionierbataillon 2 hautnah zu erleben. Es erreichte auf dem Rhein eine Geschwindigkeit von rund 50 km/h.

Tipps und Informationen von Fachleuten

Vorträge und Fachführungen von Experten sowie die neue Ausstellung „ALPENRHEIN.GESCHICHTE“ gaben ebenfalls spannende Einblicke in die tägliche Arbeit der Wassereinsatzkräfte und in die Geschichte der Internationalen Rheinregulierung. Auch der Überflutungs-Checker, nun erweitert um alle Vorarlberger und Schweizer Rheingemeinden, fand großen Anklang beim Publikum.

Eindrücklicher Blick hinter die Kulissen

Bei den Liechtensteinern standen die Rheindämme, ihr Aufbau und ihre Wirkung bei Hochwasser im Vordergrund. Die Besucherinnen und Besucher konnten sogar in den Rheindamm hineinschauen. In Widnau stieß das Alarmierungssystem auf großes Interesse. Eine für den Ernstfall eingerichtete Einsatzleitung zeigte dem Publikum via Live-Stream aus dem Helikopter, welche Mittel der Wasserwehr heute zur Verfügung stehen.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Der Star der Veranstaltung war wieder einmal das Rheinbähnle. Es verkehrte zwischen Lustenau und Widnau für alle Gäste kostenlos – mit den Dampfloks. Die Festwirtschaft war bei ausgezeichnetem Wetter an allen drei Orten stark frequentiert. Die Internationale Rheinregulierung stellte in Lustenau und Widnau eine Fotobox für die Gäste auf und verband diese mit einem Wettbewerb. Reges Interesse fand zudem das in einer Werkhalle des Rheinunternehmens eingerichtete Rheinkino, das Filme zum Rhein und ein historisches Film-Fundstück zur Arbeit der Internationalen Rheinregulierung zeigte.