Auftakt zu Campus Rotkreuz 8. Februar 2019

juryvorort

Am Freitag, den 8. Februar konstituierte sich die Jury für den Architektenwettbewerb „Campus Rotkreuz“. Die Gemeinde errichtet einen zukunftsweisenden Campus mit einer Clusterschule VS/SPZ mit Ganztagsbetreuung, Elternberatung, einer Schulproduktionsküche für die Bildungseinrichtungen, einem Kindergarten und einer Doppelturnhalle. Gemeinsam mit einem neuen Betreuten Wohnen, einer Kleinkindbetreuung, einem neuen Fuß- und Radweg und einer Begegnungszone entsteht ein neues Quartier zwischen Bahnhof- und Rotkreuzstraße.

Zukunftsweisendes Quartier im Rotkreuz

baubesichtigung Der Kindergarten und die Turnhalle werden abgebrochen, SPZ und die Volksschule saniert und umgebaut.

Die veraltete Turnhalle und der Kindergarten werden abgebrochen und neu als Doppelturnhalle und Ganztagskindergarten errichtet. Die Volksschule aus den 1960ern und das SPZ werden saniert und im Sinne einer Clusterschule durch Lernlandschaften und Ganztagsbetreuungsräumen erweitert. Gänzlich neu ist eine große Produktionsküche, mit der die anderen Bildungseinrichtungen in Lustenau künftig frisch, regional und nachhaltig versorgt werden. Neu untergebracht wird auch die Elternberatung der Gemeinde, da der Zubau im Kiga Schlatt diese Räume erfordert.

Grundtausch mit Vogewosi, Betreutes Wohnen, Kleinkindbetreuung

juryimhaus Die Wettbewerbsjury „Campus Rotkreuz“ konstituierte sich im Feuerwehrhaus.

Für die neuen Bauten wurde mit der Vogewosi ein Grundstück am Areal getauscht, diese erhält im Gegenzug das Grundstück mit dem ehemaligen Feuerwehrhaus im Stalden. Auf dem an den neuen Campus angrenzenden Grundstück errichtet die Vogewosi ihrerseits ein Gebäude für betreubares Wohnen und einer Kleinkindbetreuung. Als sichere Verbindung zwischen Bahnhofstraße und Rotkreuzstraße wird außerdem ein Fuß- und Radweg errichtet, vor dem Campus-Eingang wird an der Rotkreuzstraße eine Begegnungszone die Sicherheit für die Kinder und nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Der Campus Rotkreuz hat eine historische Bedeutung für Lustenau, er wird ein zukunftsweisender Ort für Lernen und Leben des ganzen Ortsteils Rotkreuz werden.

- Bürgermeister Kurt Fischer

Gemeinsam erarbeitetes Raumprogramm und pädagogisches Konzept

juryplaene Bürgermeister Kurt Fischer, Juryvorsitzende Architektin Marta Schreieck, Bildungsgemeinderätin Doris Dobros und Jurymitglied Architekt Helmut Kuess.

Am Campusprojekt wird bereits seit vielen Jahren gearbeitet: Umfangreiche Planungen für das Raumprogramm, basierend auf einer städtebaulichen Studie und das pädagogische Konzept wurden gemeinsam mit Fachleuten und den Pädagogen im Rotkreuz erarbeitet und sind jetzt wertvolle Grundlagen für den Architektenwettbewerb. DI Gerhard Gruber begleitet die Gemeinde bei der Durchführung des Wettbewerbs und moderierte die konstituierende Sitzung der hochwertig besetzten Jury unter dem Vorsitz der Wiener Architektin Marta Schreieck.

Zeitplan für Wettbewerb und Bau

Campus-Rotkreuz Auf der Planansicht sieht man die Dimensionen des bislang größten Hochbauprojekts, das ein neues Quartier zwischen Bahnhof- und Rotkreuzstraße entstehen lässt.

Aufgrund der veranschlagten Bausumme von rund 30 Millionen Euro war der Wettbewerb EU-weit bekanntzumachen. Er wird zweistufig durchgeführt: In einem ersten Verfahren konnten sich Architekturbüros mit Referenzprojekten bewerben. Aus den 57 eingelanten Bewerbern wählte die fachkundig besetzte Jury unter dem Vorsitz der Wiener Architektin Marta Schreieck 30 Bewerber aus, die zur Einreichung eines Projekts eingeladen werden. Im April soll das Hearing der geladenen Bewerber vor Ort in Lustenau stattfinden und bis Anfang Juli soll der Wettbewerb abgeschlossen werden. „Der Campus Rotkreuz hat eine historische Bedeutung für Lustenau, er wird ein zukunftsweisender Ort für Lernen und Leben des ganzen Ortsteils Rotkreuz werden“, freut sich Bürgermeister Kurt Fischer: „Den hohen Qualitätsanspruch, den wir in Lustenau wie zuletzt beim Feuerwehrhaus als Katastrophenschutzzentrum an unsere Bauprojekte stellen, wollen wir auch hier erfüllen.“
Der Baustart für den Campus erfolgt 2020, im Herbst 2023 soll der Campus fertiggestellt sein und eröffnet werden.