News BG Lustenau: Im Einsatz für die Umwelt 18. März 2021

BG Lustenau_1a_1c_Flurreinigung 2021

Sämtliche Schulklassen des BG Lustenau machten sich im Rahmen des Sportunterrichts auf den Weg durch Lustenau und sammelten 1380 Liter Abfall in der Umgebung der Schule und im angrenzenden Lustenauer Ried.

Spazieren gehen anstatt Sportunterricht

Da aufgrund der Corona-Vorschriften der Turnsaal momentan nicht benützt werden darf, wurde der Sportunterricht ins Freie verlegt. Bei zahlreichen Spaziergängen durch Lustenau entdeckten die Schülerinnen und Schülern des BG Lustenau sehr viel Abfall am Wegrand liegen. So kam ihnen die Idee, die herumliegenden Abfälle im Rahmen des Sportunterrichts einzusammeln und korrekt zu entsorgen.

1380 Liter Abfall in drei Schulwochen

Den Schülerinnen und Schüler wurden von der Marktgemeinde Lustenau Leuchtwesten, Abfallsäcke, Arbeitshandschuhe und Zangen für die Abfallsammelaktion zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der insgesamt 13 Doppelturnstunden sammelten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Getränkeflaschen, Unmengen an Zigarettenstummel, kleine Verpackungsabfälle, Nylonsäcke, Servietten und Feuchttücher, Masken und Fast Food Verpackungen ein. Sogar ein Rad eines Fahrrads, einzelne Schuhe und eine Autofelge wurden aus dem Scheibenbach gezogen. In 26 Unterrichtsstunden füllten die Schülerinnen und Schüler des BG Lustenau 23 Abfallsäcke à 60 Liter mit Dingen, die nicht in die Natur gehören.
 
„Ein großes Lob an die Schülerinnen und Schüler, die schnell für die Sache zu begeistern waren. Es gibt ein gutes Gefühl, etwas Sinnvolles zu machen, das der Allgemeinheit und unserer Umwelt zu Gute kommt. Gleichzeitig erschreckt und besorgt uns, wie unbedacht viele Menschen unsere Umwelt schädigen“, resümieren Ulrike Studer und Martin Staudacher, zwei der Lehrpersonen, die die Aktion begleiteten. „Da die Abfallsammelaktion mit so viel Begeisterung auch seitens der Schülerinnen und Schüler aufgenommen wurde, möchten wir diese Flurreinigung auch im nächsten Jahr in kleinerem zeitlichen Rahmen wieder fortsetzen.“
 
Allen Beteiligten gebührt ein großes Dankeschön für ihren tatkräftigen Umwelteinsatz.