Cyber-Mobbing bewusst machen 19. Dezember 2017

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Rund 100 SchülerInnen haben sich beim Mediencamp Anfang November 2017 drei Tage lang mit den Themen Medienkompetenz und Cyber-Mobbing beschäftigt. Dabei entstanden ein Theaterstück, Kurzvideos, Radiobeiträge, Comics und Plakate. Die Printprodukte wurden nun umgesetzt und in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Bewusstseinsbildung von Jung bis Alt

Kinder und Jugendliche erhalten durch die Nutzung von Smartphones, Tablets und PC einfachen Zugang zum Internet und den Sozialen Medien. Der verantwortungsvolle Umgang damit und welche Gefahren mit der Nutzung einhergehen, werden oftmals noch zu wenig thematisiert. Innerhalb der Social Media-Plattformen und Chats kann sich eine Dynamik entwickeln, welcher sich die jungen User aber auch deren Eltern oft nicht bewusst sind. „Es liegt bereits in den Händen der Eltern, aber auch bei den JugendarbeitInnen sowie LehrerInnen und SchulsozialarbeiterInnen, den Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Medien frühzeitig beizubringen“, so Jugendkoordinatorin Corinna Ebner-Trenker.

Maßnahmen zur Sensibilisierung

Mediencamp2017_15 Mit kritischen Botschaften machen die Jugendlichen auf die Gefahren von Internet und sozialen Medien aufmerksam.

Das Mediencamp war ein Pilotprojekt der Marktgemeinde Lustenau. Den Verantwortlichen aus der Gemeinde, der Offenen Jugendarbeit Lustenau und den Schulen war es ein Anliegen, die jungen Menschen zum Thema Medienkompetenz und Cyber-Mobbing zu sensibilisieren. 

Die Plakate hängen an öffentlichen Plätzen, die Comics werden unter anderem in Schulen aufgelegt. „Die Menschen in Lustenau sollen auf die Thematik aufmerksam gemacht werden, denn es betrifft längst nicht nur Jugendliche. Cyber-Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem“, macht Corinna Ebner-Trenker aufmerksam.

Informationen zu den Projekten gibt es hier.