Dornbirner Ach wird naturnaher: Ausstellung zur Revitalisierung im Rathausfoyer 25. Juni 2026
Im Herbst 2026 beginnt die Revitalisierung des Unterlaufs der Dornbirner Ach von der Einmündung des Rheintal-Binnenkanals („Kobler“) abwärts bis kurz vor der Einmündung in den Bodensee. Die Plakate, die anlässlich der Präsentation bei der alten Senderbrücke zu sehen waren, werden nun von Freitag, 26. Juni bis Freitag, 10. Juli im Foyer des Rathauses gezeigt. Interessierte sind während der Öffnungszeiten des Rathauses herzlich eingeladen, sich ein Bild von der geplanten Revitalisierung zu machen.
Die Dornbirner Ach vor und nach der Revitalisierung auf Höhe Abfallwirtschaftszentrum Loacker, Königswiesen flussaufwärts in Richtung Senderbrücke. Die Ausstellung im Rathausfoyer vom 26. Juni bis 10. Juli zeigt anschaulich, wie die Dornbirner Ach verändern wird. (Foto/Visualisierung Land Vorarlberg/Wasserwirtschaft)
Fünf Kilometer Naturgewinn
Im Rahmen des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP) wird die Dornbirner Ach auf einer Länge von rund fünf Kilometern ökologisch aufgewertet. Zwischen der Einmündung des Rheintal-Binnenkanals und der Kläranlage Hofsteig in Hard erhält die Dornbirner Ach wieder mehr Raum und eine naturnahe Gestaltung. Dazu werden das Flussbett verbreitert und die Uferbereiche sanfter ausgeformt. Über 200 Bäume und rund 1.000 Sträucher werden gepflanzt und zusätzliche Strukturen schaffen wertvolle neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das Projekt wird von der Wasserwirtschaftsabteilung des Landes Vorarlberg umgesetzt und vollständig aus Bundesmitteln finanziert.
Baustart im Herbst 2026
Die Bauarbeiten starten im Herbst 2026 und dauern voraussichtlich zwei Jahre, da die Tätigkeiten im Flussbett ausschließlich bei Niederwasser von Oktober bis März erfolgen dürfen. Die Strukturierungen und Bepflanzungen verbessern den ökologischen Zustand der Dornbirner Ach nachhaltig und sichern den Lebensraum für Pflanzen und Tiere langfristig. Der Rückbau des geradlinigen Verlaufs und die Herstellung naturnaher Wasser-Land-Übergänge sind wesentliche Bestandteile des Projektes. Der Einbau zusätzlicher Strukturen, wie Fisch- und Rauhbaumbuchten verbessert die Lebensräume im Wasser. Die begleitende Bepflanzung sorgt für Beschattung und trägt damit während Hitzeperioden zur Senkung der Wassertemperatur bei.