Fernwärme-Ausbau geht in die nächste Bauphase 15. Januar 2026
Der Ausbau der Biomasse-Fernwärme startet in den nächsten Bauabschnitt. Ab Mitte Jänner beginnen weitere Leitungsarbeiten in mehreren Straßenzügen. Das nächste Etappenziel ist die Anbindung des Campus Rotkreuz und des Reichshofstadions und des Schützengartens. In Zukunft sollen die meisten öffentlichen Gebäude an das Fernwärmenetz angebunden sein.
© Miro Kuzmanovic
Die bisherigen Bauarbeiten für den Ausbau des Fernwärmenetzes verliefen bislang im Plan und so soll es auch weitergehen. Bereits erschlossen sind der Glaserweg samt Heizkraftwerk, die Forststraße zwischen Lamm und Hofer Markt sowie die Dornbirner Straße ab dem Kreisverkehr beim Hofer bis zur Holzstraße. Gerade hier war besonders sorgfältiges Arbeiten gefragt: Die alte Wasserleitung musste erneuert werden und direkt daneben wurde die Fernwärmeleitung verlegt. Damit beide Leitungen in dem engen Straßenraum Platz finden, war eine genaue Abstimmung und präzise Ausführung erforderlich. Parallel zu diesen Arbeiten wurden rund um den Campus Rotkreuz die Fernwärmeleitungen in der Hinterfeld-, Rotkreuz- und Steinackerstraße verlegt. Auch im Bereich des Reichshofstadions sind die Leitungen bereits eingebaut – diese sind im Zuge des Stadionneubaus
gleich miterrichtet worden.
© Miro Kucmanovic
Der nächste große Bauabschnitt startet nun 2026 mit der langen Verbindung zwischen dem Campus Rotkreuz und der Dornbirner Straße. Die Arbeiten erfolgen sukzessive von der Holzstraße über das Zentrum entlang der Maria-Theresien-Straße mit der Mittelschule Kirchdorf, Musikschule, Volksschule und Kindergarten Rheindorf in Richtung Campus. Für diesen Bauabschnitt wird das ehemalige Eni-Grundstück im Zentrum als Baustelleneinrichtung gennutzt und anschließend von der Baufirma im Sommer begrünt. Zusätzlich werden das Reichshofstadion und der Schützengarten über die Schützengarten- und Negrellistraße an das Fernwärmenetz angeschlossen. „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen, regionalen Baupartnern schreiten die Arbeiten zügig voran.
Wir werden die Anwohner regelmäßig über die Bauarbeiten informieren, um sie so verträglich wie möglich zu halten“, betont Vizebürgermeister und Gemeinderat für Hoch- und Tiefbau, Martin Fitz.
Simon Vetter, Gemeinderat für Energie und Klimaschutz, ergänzt: „Die Biomasse-Fernwärme versorgt künftig rund 200 Gebäude in Lustenau, darunter 20 öffentliche wie den Campus, das Reichshofstadion, unsere Schulen oder Seniorenhäuser. So machen wir uns Schritt für Schritt unabhängiger von Importen und produzieren Energie aus Sonne und Biomasse direkt hier vor Ort.“
Baustart zweiter Abschnitt ab 19. Jänner
Sofern es das Wetter zulässt, beginnen ab dem 19. Jänner nun die Bauarbeiten in der Rosenlächerstraße in Richtung Holzstraße. Zeitgleich wird im südlichen Teil der Holzstraße von der L204 kommend bis zur Rosenlächerstraße abschnittsweise, jeweils auf etwa 500 Meter, gearbeitet. Parallel dazu laufen die Arbeiten in der Schützengartenstraße vom Stadion bis zur Negrellistraße. Die Anwohnerinnen und Anwohner der Schützengartenstraße, die vor ihrem Haus eine Baustelle haben, werden ersucht, ihren Abfall zu den Abfuhrtagen nach vorne an die Straße zu stellen, wo er für das Müllauto erreichbar ist.
Umleitungen der Linien 167 und 168
Aufgrund der Bauarbeiten in der Rosenlächerstraße wird die Buslinie 167 umgeleitet. Die Haltestellen „Rosenlächerstraße“ und „Altes Feuerwehrhaus“ entfallen, der Bus wird über die Radetzkystraße geführt, die Haltestelle Körnerstraße dient als Ersatz. Während der Arbeiten in der Schützengartenstraße sind die Linien 167 und 168 betroffen. Die Umleitung erfolgt über die Alpstraße und die Negrellistraße bis zur Reichenaustraße. Die Haltestelle „Im Schützengarten“ entfällt, Ersatzhaltestelle ist die Haltestelle „Alpstraße“.
Kontakt für Fragen zum Bauablauf:
Örtliche Bauaufsicht Büro Adler + Partner
Kevin Keckeis
+43 5523 62 860
Bauleiter KELAG
Emanuel Schicher
+43 50 280 2884