Fernweh stillen und Arbeit kennenlernen – Neues aus dem dô 13. Mai 2026
Das dô in der Dornbirner Straße wurde kürzlich gleich zweimal zu einem Ort des Erzählens, Zuhörens und der Begegnung. Zwei Reisevorträge von Lustenauer:innen zeigten, wie persönliche Ideen und Engagement einen offenen Treffpunkt mit Leben füllen und Menschen aus unterschiedlichen Generationen zusammenbringen.
© dô - Philipp Böhler
Der erste Vortrag führte nach Bolivien. Daniel Leeb und Celina Götz brachten mit eindrucksvollen Fotografien und sehr persönlichen Geschichten das Publikum zum Staunen. Die weiten Ebenen des Altiplano, die Salzwüste Salar de Uyuni oder der Amazonas‑Regenwald ließen sich so hautnah erleben.
© dô, Philipp Böhler
© dô Philipp Böhler
Radelnd durch Südkorea und Japan
Im zweiten Vortrag erzählte Florian Blatter offen von seinem Lebensweg. Krisen und Herausforderungen bestärkten ihn im Entschluss, seinen Job zu kündigen und sich mit dem Fahrrad auf den Weg durch Südkorea und Japan zu machen. Aus dieser Reise entstand ein 30‑minütiger Dokumentarfilm, der bereits prämiert wurde und bald online verfügbar sein wird. Heute ist das Fahrrad fixer Bestandteil von Florians Leben und Beruf – mit einer kleinen Fahrradwerkstatt im Schützengarten. Der Abend wurde stimmungsvoll von Edi 2000 eröffnet und entwickelte sich zu einem geselligen Miteinander.
Offene Kinder- und Jugendarbeit präsentierte sich
„Parallel zu beiden Veranstaltungen war auch die Offene Kinder‑ und Jugendarbeit präsent: Der Youth Space blieb für Jugendliche geöffnet. So entstanden ganz selbstverständlich generationsübergreifende Begegnungen, während gleichzeitig jede Altersgruppe ihren eigenen Raum hatte, um einen gelungenen Abend zu genießen“, freut sich dô-Hausherr Florian Gerer. „Dass es innerhalb kurzer Zeit gleich zwei solche Vorträge gab, war nicht geplant, sondern ergab sich zufällig aus dem Vertrauen und der Offenheit, die dem dô entgegengebracht werden. Mit großer Begeisterung unterstützen wir die Ideen junger Menschen, so auch diese beiden Reisevorträge. Genau dadurch entstehen immer wieder neue und unvorhergesehene Highlights”, so Florian Gerer abschließend.