Gudrun Grabher mit Vorarlberger Wissenschaftspreis 2018 ausgezeichnet 21. November 2018

Wissenschaftspreis für Gudrun Grabher

Die Lustenauer Universitätsprofessorin und Amerikanistin Gudrun Grabher bekam am Montag, den 12. November im Landhaus den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Landes Vorarlberg überreicht. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, Landtagsvizepräsident Ernst Hagen und Bürgermeister Kurt Fischer gratulierten herzlich.

Bis 1999 wurden die wissenschaftlichen Leistungen von Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern mit „Ehren- und Fördergaben des Landes für Kunst und Wissenschaft“ ausgezeichnet. Im Jahr 2000 wurde erstmals der „Wissenschaftspreis des Landes“ verliehen, heuer somit bereits zum 19. Mal. „Die jährliche Preisverleihung ist ein Höhepunkt im Vorarlberger Wissenschaftsleben. Wir würdigen damit außergewöhnliche Leistungen von Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern oder herausragende Arbeiten zu vorarlbergspezifischen Themen“, sagte Landesrätin Schöbi-Fink beim Empfang im Landhaus.

Wissenschaftliche Spitzenleistungen im Rampenlicht

Darüber hinaus bietet der Wissenschaftspreis auch den würdigen Anlass, um das Geleistete vor der breiten Öffentlichkeit ins Rampenlicht zu rücken. „Wissenschaftliche Leistungen und Erkenntnisse werden oft nur von einem einschlägigen Fachpublikum wahrgenommen, nur in Ausnahmefällen sind Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Allgemeinheit bekannt. Wenn Medien über die Verleihung der Wissenschaftspreise des Landes Vorarlberg berichten, dann wird diese großartige Arbeit vor den Vorhang geholt", so Schöbi-Fink. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2018 kommen einmal mehr aus sehr unterschiedlichen Bereichen: Amerikanistik, Politikwissenschaft, technische Mathematik und Computerwissenschaft sowie Philologie und Literatur.

Hauptpreisträgerin Gudrun Grabher

Die Lustenauerin Univ.-Prof. Gudrun Grabher wurde 1957 geboren und studierte Germanistik und Anglistik/Amerikanistik an der Universität Innsbruck. Nach ihrer Promotion absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt an der Harvard Universität in den USA. Sie ist seither als Universitätsprofessorin an der Universität Innsbruck tätig, Weitere Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren führten sie vor allem in die USA, aber auch in andere Länder wie Japan. Ab 2007 baute sie den „American Corner Innsbruck" an der Universität Innsbruck auf, der als Plattform für akademische Informationen und wissenschaftliche Kooperationen mit den USA dient. Ihrem großen Engagement war es zu verdanken, dass Vorarlberger Studierenden, mit finanzieller Unterstützung des Landes, die Möglichkeit geboten wurde, dort an Projekten und Veranstaltungen mitzuarbeiten und gleichzeitig in den transdisziplinären Schwerpunkten, unter anderem zu den Bereichen Recht, Medizin, Wirtschaft und Film, zu forschen.