In der Heitere wird eine Nacht lang geforscht 15. April 2026
Am 24. April zwischen 17 und 23 Uhr gibt es österreichweit über 3000 Programmpunkte zum Forschen, Staunen und Entdecken. Im Raum Dornbirn-Lustenau warten 110 Stationen auf neugierige Besucherinnen und Besucher. Neun davon sind im neuen Betriebsgebiet Heitere, das seine Premiere bei der Langen Nacht der Forschung feiert. Unter anderem kann man bei Lustenauer Senf, Buntwerk und Extrudr in die Arbeitsabläufe reinschnuppern.
Bei der ersten Station zwischen Extrudr und Lustenauer Senf wird es astronomisch. Mit drei Fernrohren mit unterschiedlicher Vergrößerung können die Gebirge und Krater des Mondes entdeckt werden. Am Freitagabend ist der Mond zur Hälfte beleuchtet. An der Grenze von hell und dunkel geht gerade die Sonne auf. Hier kann die Größe der Mondkrater bestimmt und auch der Ort der ersten Mondlandung entdeckt werden.
Wer den Mond ausgiebig untersucht hat, kann sich über die Arbeit der Archäologen des Vorarlberg Museums informieren. Anhand von Originalfunden aus Vorarlberg wird das Leben der Menschen zwischen Steinzeit und Mittelalter lebendig. Spannend wird es auch an der Verrottungsvitrine, die zeigt, welche Materialien wie lange im Boden verbleiben.
Lustenauer Senf, Glaserweg 26
© Angela Lamprecht
Vier Stationen sind im Firmengebäude von Lustenauer Senf angesiedelt. Astronom Thomas Schnur bringt dem Publikum Begriffe wie Pulsare, Schwarze Löcher oder Myonen näher. Die Nebelkammer hilft dabei, ihre Spuren zu verfolgen.
An drei Stationen dreht sich dann alles um den Lustenauer Senf. Was macht ihn scharf? Wie schmeckt ein Senfkorn? Und wie kommt der Senf in die Tube? All diese Fragen erklärt Felix Bösch, einer der Chefs von Lustenauer Senf und gibt beim Rundgang weitere Einblicke in die faszinierende Welt des Lustenauer Traditionsprodukts.
Extrudr, Glaserweg 24
Sogenannte Filamente (Kunststofffäden) sind die Grundlage für den 3D-Druck. Bei Extrudr entdeckt man, wie dieses Material entsteht, warum es verschiedene Arten gibt und wie diese im 3D-Druck eingesetzt werden. Natürlich ist auch ein 3D-Drucker im Einsatz. Fertige Objekte können selbst befühlt und untersucht werden.
Buntwerk, Dornbirner Straße 34
Textildruck ist weit mehr, als nur Farbe auf ein T-Shirt zu bringen. Druck, Hitze und Handwerk machen ihn zu einer präzisen Wissenschaft. Beim Siebdruck werden Farben durch feinste Gewebe gepresst und Transferfolien bringen Motive in Fotoqualität auf die Fasern. Außerdem werden aus tausenden Nadelstichen haptische Meisterwerke geformt.
Lange Nacht der Forschung
Freitag, 24. April, 17–23 Uhr
Betriebsgebiet Heitere
Stationen:
Vorplatz Glaserweg 24–26
I01 – Sightseeing im Universum
I02 – Vorarlberg Museum: Archäologie auf Achse
Lustenauer Senf, Glaserweg 26
I03 - Astronom Thomas Schnur
I04 – Was macht den Senf scharf?
I05 – Wie kommt der Senf in die Tube?
I06 – Wie wird aus Senfkörnern Senf?
Extrudr, Glaserweg 24
I07 – Wie entsteht das Material für den 3D-Druck?
I08 – Wie wird aus Filament ein 3D gedrucktes Objekt?
Buntwerk, Dornbirner Straße 34
I09 – Wie kommt das Logo auf mein Shirt?