Kindi Brändle war im Kunsthaus Bregenz 19. Februar 2026
Die gelbe Gruppe des Kindergarten Brändle machte sich mit Bus und Zug auf den Weg nach Bregenz, um die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Bregenz zu besuchen.
„Das Kunsthaus ist ein Haus für die Kunst. Normalerweise wissen wir immer, wer die Kunstwerke gemacht hat. Dieses Mal jedoch wollte die Künstlerpersönlichkeit seinen Namen nicht verraten. Der Name war verborgen, denn die Ausstellung stellte unsere Identität, das Haus selbst und seine besondere Architektur in den Mittelpunkt“, erklärten die Pädagoginnen den Kindern. Für Spannung war also gesorgt.
Eindrücke aus der Ausstellung
Die Kopiermaschine im Erdgeschoss faszinierte die Kinder. Sie fanden gleich Möglichkeiten, diese auszuprobieren und erzählten begeistert, was sie schon alles kopiert haben. Im ersten Obergeschoss entdeckten die neugierigen Besucher eine Wand aus Aluminium, Steinwolle und Plastik. Hier konnten sie die unterschiedlichen Materialien und Formen befühlen und benennen. Außerdem entdeckten sie weitere geometrische Formen im Raum. Fazit: „Im KUB gibt es hauptsächlich eckige Formen!“
Im zweiten Obergeschoss suchten die Kids nach einem Kunstwerk. Der oder die Künstler:in entfernte einen Teil der Decke, so wurden sonst verborgene Dinge wie Leitungen oder Abflussrohre sichtbar. Für Spannung und Aufmerksamkeit sorgte schließlich ein Ratespiel: Verschiedene Gegenstände lagen auf einem Tuch, von denen in jeder Runde einer verschwand. Die Kinder mussten erraten, welcher fehlte.
Im dritten Obergeschoss erwartete die Kinder ein voll funktionsfähiges Haus aus Aluminium – ein Haus im Haus. Neugierig wurden alle Räume erkundet. Anschließend bauten die Kinder eigene Häuser mit Bauklötzen und zeichneten ihre Hausideen.
Nachbearbeitung im Kindi
„Zurück im Kindi verarbeiteten die Kids ihre Eindrücke beim Malen und Basteln. Es entstanden gefaltete Papierhäuser und mit Wasserfarben gemalte Häuser. Außerdem richteten sie ein Puppenhaus ein, sangen ein Lied und suchten geometrische Formen. Das Bilderbuch ‚Fünf freche Mäuse bauen ein Haus‘ durfte auch nicht fehlen“, erzählt Kindergartenpädagogin Angelika Kappel.