Kinothek zeigt „Ride Back to Freedom“ von Hermann Weiskopf 25. Mai 2022

„Was ist Freiheit?“ Dieser Frage ging Hermann Weiskopf in seiner Doku „Ride Back to Freedom“, also etwa „Fahrt zurück in die Freiheit“ nach. In 101 Minuten dokumentiert er seine Vespafahrt durch Italien, die er gleich nach dem ersten Corona-Lockdown im Juni 2020 antrat. Erstmals wurde Weiskopfs Film in einer Pressekonferenz beim Filmfestival Venedig vorgestellt. Am 4.6. kommt er in die Kinothek.

Ride Back to Freedom Regisseur Hermann Weiskopf mit Kameramann Bernhard Freinademetz, Marko und Luka Mazzieri

Im Sattel seiner geliebten Vespa hat sich der österreichische Regisseur Hermann Weiskopf gleich nach dem ersten Corona-Lockdown auf einen Roadtrip durch Italien begeben, um herauszufinden, was den Menschen dort und ihm selbst Freiheit bedeutet. Sein Startschuss fiel sofort nach der Grenzöffnung nach Italien, in der Nacht vom 14. auf den 15 Juni 2020. Auf den fast 5000 Kilometern, die er von Nord nach Süd durch Italien zurücklegte, sprach er mit Einheimischen über deren Erfahrungen mit dem Coronavirus und hörte ihre bemerkenswerten Geschichten. Weiskopf erlebte auf seinem Trip aber auch Phasen der Einsamkeit und des Zweifels. Diese Anstrengungen setzen ihm körperlich und mental sehr zu. Er erreicht aber dennoch das „Tor Europas“ auf der Insel Lampedusa im äußersten Süden Italiens und findet für sich Antworten auf die Fragen: „Was bedeutet Freiheit in dieser Zeit? Gibt es sie noch so, wie wir sie erlebt haben? Was hat der Corona-Lockdown mit Italien angestellt?“

Über den Regisseur

Hermann Weiskopf ist kein Unbekannter in der Kinothek. Anfang 2020 präsentierte er den Film „Otto Neururer – Hoffnungsvolle Finsternis“ mit Ottfried Fischer. Außerdem führte er in „Zersplitterte Nacht“ Regie. Beide Filme spielen in der NS-Zeit.

Ride Back to Freedom

Samstag, 4.6., 18 Uhr
Kinothek Lustenau
Filmdauer: 101 Minuten
 

Hermann Weiskopf war schon mit „Zersplitterte Nacht“ und „Otto Neururer – Hoffnungsvolle Finsternis“ in der Kinothek zu Gast.