Lesung von tOmi Scheiderbauer 17. März 2026

Am Mittwoch, den 25. März, laden DOCK 20 und tOmi Scheiderbauer um 19 Uhr zu einer Lesung in der „Denkbar“ von Bibliothek und DOCK 20 ein. Scheiderbauer, der 1961 in Hard geborene Künstler, lebt schon lange auch im süditalienischen Lecce, wo er vor sieben Jahren mit der Diagnose Krebs konfrontiert wurde.

06_Bild_t_S_PORTRAIT tOmi Scheiderbauer liest am 25. März in der Denkbar von Bibliothek und DOCK 20.

tOmi liest aus seinem ersten selbst geschriebenen Buch „ICH BIN - meine Freund:innen, der Tumor und die Kunst.“ Er beschreibt darin eindrücklich aber immer wieder humorvoll, wie ihn die Diagnose Knochenmarkskrebs auf den Grund seines Lebens und die für ihn wichtigsten Fragen führte. „Das erzählt er uns mittels Beobachtungen und Reflexionen aus seiner einjährigen Zeit im stillen Krankenbett, aber auch anhand von vielen Anekdoten seines über vierzigjährigen künstlerischen Schaffens“, berichtet Daniela Fetz-Mages vom DOCK 20.

Reise zum Leben, Freundschaften und Begegnungen und Kunst

Nach der Diagnose „multiples Myelom“ folgte eine acht Monate dauernde Therapie mit Krankenhausaufenthalten in Lecce und Mailand und schließlich einer Knochenmarktransplantation. Dabei wunderte er sich von Anfang an, dass er diese Strapazen nicht primär als solche empfand und begann, sich zu fragen, warum er dem Ganzen vielmehr mit Neugier denn mit Angst begegnete. Dieser Frage geht das Buch nach. Er schildert, wie er den Tumor ab dem ersten Moment eher als einen Freund, denn als eine Bedrohung empfand, einfach weil er spürte, er könne viel von ihm – dem Leben –lernen. Schließlich versprach er sich selbst, dass er darüber ein Buch schreiben wolle, sollte er es denn überleben. Das Buch ist zugleich eine Reise durch sein künstlerisches Tun und Lassen, dessen Umfeld, seine Freundschaften und prägenden Begegnungen.

Lesung mit tOmi Scheiderbauer

25. März 19 Uhr
Eintritt frei
Denkbar (1. OG) – Bibliothek und DOCK 20
Pontenstraße 20