Lustenauer Kindergärten lebten Funkenbrauchtum 8. März 2022

Im Riedkindi und im Kindi Brändle war die Vorfreude auf den Funkensonntag besonders groß. Die Kinder aus dem Riedkindi durften die Funkenhexe der Hofstalder gestalten, die Kinder aus dem Brändle feierten ihre eigene Funkenparty.

Funken2 Endlich durften die Riedfüchse ihr ganzes Werk bestaunen.

Nach zwei Jahren ohne Kindi-Aktivitäten wie Elternabenden oder Kinderfeste war die Freude bei Kindern und Eltern groß, dass die Kinder aus dem Riedkindi den Hexenkopf für die Hofstalder gestalten durften. Diese Einladung verband das Kindi-Team gleich mit drei Überraschungen.

Gespannte Riedfüchse

Funken1 Der Musikverein Lustenau begleitete den Funkenzug musikalisch.

Die erste Überraschung war der riesige Styroporklotz, der plötzlich vor der Kinditür stand. Die Fragezeichen standen den Kindern förmlich ins Gesicht geschrieben. Nachdem die Kinder aufgeklärt wurden, gingen sie mit großem Eifer ans Werk.

Die zweite Überraschung erwartete die Kinder am Funkensamstag. Die kleinen Künstlerinnen und Künstler wurden auf einem Traktoranhänger und mit musikalischer Begleitung des Musikvereins Lustenau vom „Eläktrarhuus“ zum Funkenplatz gefahren, wo sie gleich die dritte Überraschung erlebten: Die Hexe thronte schon auf dem riesigen Funken. In der Zwischenzeit wurden die Riedfüchse mit Limo und Wienerle für ihre Arbeit belohnt.

Eigener Brändle-Funken

Funken3 Klein aber fein war der Funken im Kindi Brändle.

Im Kindi Brändle feierten die Kinder eine Funkenfeier mit selbstgebautem Funken. Die Hexe, die zum Funken dazugehört, wurde aus Stoff, Heu und Wolle gestaltet und selbstverständlich bunt bemalt. Auch den Funken bauten die Kinder in Eigenregie. Mit Hämmern und Nägeln zimmerten die Kinder einen schönen Funkenturm. Nach getaner Arbeit durften die selbstgemachten Fonkoküochli natürlich nicht fehlen. Nach der kulinarischen Belohnung folgte die feurige: Die Kinder durften den Funken anzünden und schauten gespannt zu, wie der Funken brannte und hofften, damit den Winter vertrieben zu haben.