MS Hasenfeld pflanzt Obstbäume 9. Dezember 2015
Mit großer Begeisterung beteiligten sich Anfang Dezember 23 Schülerinnen und Schüler der 2a Klasse der Mittelschule Hasenfeld mit ihren Lehrerinnen Karin Vogel und Barbara Hämmerle an einer Obstbaum-Pflanzaktion im Heidensand. In weniger als zwei Stunden waren die 17 Hochstamm-Apfelbäume auf dem Gelände des Gemeinde-Gutshofs in Reih und Glied gepflanzt und werden hoffentlich in einigen Jahren reichlich Früchte tragen.
Bei den jungen Bäumen handelt es sich um robuste Apfelsorten, die als Speiseobst, aber auch zur Saft- und Mostgewinnung verwendet werden können: Neben bewährten Sorten wie Boskoop, Brünnerling und Danziger Kantapfel sind mit Linka Seppler, Prinzer, Berner Rosenapfel und Tavernler auch alte Lustenauer Sorten auf der Pflanzliste vertreten.
So lass uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen.
Nach dieser Devise haben die Schülerinnen und Schüler der 2a nun schon zum zweiten Mal nach ihrer Pflanzaktion am Schreber vor einem Jahr einen wertvollen Beitrag zur Neuanlage einer „Hochstamm-Bommat“ geleistet. „Wenn wir auch künftig gesundes heimisches Obst für die Apfelsaftproduktion haben wollen, müssen wir bei den Obstbäumen dringend für Nachwuchs sorgen.
Nach der Feuerbrandepidemie, der 1.600 Hochstämme zum Opfer gefallen sind, hat sich die Gemeinde im Zuge der Errichtung des Radweges am Alten Rhein verpflichtet, 50 neue Hochstamm-Obstbäume auf gemeindeeigenem Grund am Schreber und beim Gutshof Heidensand auszupflanzen. 34 Bäume stehen bereits, eine Aktion geht sich also noch aus“, freut sich DI Rudi Alge von der Umweltabteilung, der mit Projektbetreuer Bernd Schneider die Pflanzaktion im Heidensand vorbereitet hat.
Landschaftsaufwertungen am Alten Rhein
In der näheren Umgebung des Gutshofes werden heuer noch weitere Pflege- und Gestaltungsmaßnahmen zur Aufwertung des Naturparks am Alten Rhein durchgeführt:
Das stark verlandete Biotop zwischen der neu gestalteten Seelachenbucht und der „Furt“ wird ein Stück weit maschinell ausgeräumt und von Verlandungen aus abgebrochenen Ästen, Zweigen und Laubstreu befreit. Außerdem wird auf der Südseite des Alt-Rheindammes oberhalb der Obstanlage Heidensand das dichte Strauchwerk auf Stock gesetzt, um im Sinne der Lustenauer Bienenoffensive im Frühjahr einer neuen Blumenwiese Platz zu machen. Damit wird in diesem tunnelartig zugewachsenen Abschnitt für Spaziergänger und Radler auch wieder ein schöner Ausblick Richtung Alter Rhein geschaffen.
Als dritte Maßnahme werden am Rand des Naturschutzgebietes im Bereich Seelache vier neue Flachbiotope angelegt, die vor allem dem vom Aussterben bedrohten „Gurrömändli“ - so heißt die früher jedem Kind bekannte Gelbbauchunke auf Lustenauerisch – dem ebenso bedrohten Laubfrosch, seltenen Libellen und anderen Kleintieren zu Gute kommen sollen.