Naturdenkmal Winterlinde beim Wäldersteg 9. August 2013

Winterlinde beim Wäldersteg im Sommer

Nur wenige LustenauerInnen werden sie kennen – die Rede ist von der stattlichen Winterlinde beim Wäldersteg über den Lustenauer Kanal in der Bahngasse am Übergang zum Auer Ried.

25 Meter hoch

Winterlinde beim Wäldersteg im Herbst Die stattliche Winterlinde beim Wäldersteg in der Bahngasse ist seit 1992 Naturdenkmal. (Foto: Lukas Hämmerle)

Mit der Winterlinde beim Wäldersteg wurde 1992 ein landschaftlich besonders wertvoller Baum zum Naturdenkmal erklärt. Von der Bahngasse aus unscheinbar und gut versteckt, ist die rund 25 m hohe Linde ein wichtiger Bestandteil der Uferbepflanzung des Lustenauer Kanals. Vom Schweizer Ried her ist die markante Silhouette auch noch aus großer Entfernung zu erkennen. Die Erhaltung des Baumes liegt daher im öffentlichen Interesse.

Der Name „Winterlinde“ bezieht sich auf den frühen Blattaustrieb im Vergleich zur nah verwandten Sommerlinde, die sich durch größere, flaumig behaarte Blätter von der Winterlinde unterscheidet. Tatsächlich fällt die Unterscheidung ziemlich schwer, weil sich die beiden heimischen Arten gerne miteinander vermischen und es daher zahlreiche Übergangsformen gibt. Landesweit sind Linden – meist alte Dorf- oder Brunnenlinden – die häufigsten Naturdenkmale, gefolgt von den Eichen, von denen auch in Lustenau einige beispielhafte Exemplare stehen.

Rudi Alge
DI Rudi Alge Abteilungsleiter
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