Öffentliche Vorstellung des Rhesi-Projekts in Lustenau 6. November 2018

RHESI_Au_Lustenau_Visualisierung_20170129 klein

Am Dienstag, 13. November 2018, von 18 bis 20 Uhr, lädt die Internationale Rheinregulierung zur Rhesi-Sprechstunde mit dem Thema „Vorstellung Generelles Projekt und Entwicklung der Vorstreckung“ nach Lustenau ein. Außerdem wird eine Planungsausstellung zum Generellen Projekt Rhesi gezeigt.

Mit dem Generellen Projekt konnte im Herbst 2018 eine wichtige Projektphase abgeschlossen werden. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten erfährt die interessierte Öffentlichkeit ausserdem mehr über die Entwicklung der Vorstreckung im Bodensee. Nach der mehrjährigen Lösungsentwicklung und laufenden Abstimmung mit allen Beteiligten ist das Generelle Projekt des Hochwasserschutzprojekts fertig gestellt. Mit dem Generellen Projekt liegt die Ausgestaltung des Projekts im Wesentlichen vor und ein wichtiger Meilenstein für die Erarbeitung des Genehmigungsprojekts ist gesetzt.

Virtuelle Tour mit verschiedenen Szenarien

Die Planungsausstellung informiert über den aktuellen Stand der Planung in allen Themenbereichen des Projekts Rhesi. Mit Plänen und Visualisierungen wird das Generelle Projekt ausführlich erläutert. Die Besucherinnen und Besucher erleben zudem das untere Rheintal in einer virtuellen Tour und sehen anhand verschiedener Szenarien von Nieder- und Hochwasser sowie vor und nach der Umsetzung des Projekts Rhesi, die Auswirkungen auf die Gemeinden.

Aktuelle Entwicklung der Vorstreckung

Vorstreckung_Anlandung_20180824_25 Der Rhein bringt pro Jahr 2 bis 3 Millionen Kubikmeter Feststoffe mit sich, hier ein Luftbilf mit der aktuellen Vorstreckung.

Seit dem Frühjahr hat sich 300 Meter vor dem Ende der Vorstreckungsdämme eine Sandinsel im Bodensee gebildet. Der Hauptgrund dafür ist der jährliche Feststoffeintrag des Alpenrheins in den See (2-3 Mio. m3/Jahr), es handelt sich um natürliche Ablagerungen an der Flussmündung. Ähnliche Phänomene können beispielsweise auch an der Mündung der Bregenzerach in den Bodensee beobachtet werden. Die Hochwassersicherheit ist durch diese Verlandungserscheinung nicht beeinträchtigt. Der österreichische Rheinbauleiter informiert bei der Rhesi-Sprechstunde im Detail über die derzeit sichtbare Insel sowie die Zusammenhänge zwischen Geschiebemanagement und Hochwasserereignissen und beantwortet die Fragen der Gäste.

Rhesi-Sprechstunde

Dienstag, 13. November 2018, 18–20 Uhr
Museum Rhein-Schauen, Höchster Straße 4, Lustenau
www.rhesi.at