Seniorenbörse informierte über wichtige Themen im Alter 18. Dezember 2018

Infoabend Seniorenbörse

90 Mitglieder und Gäste folgten am 5. Dezember der Einladung der Seniorenbörse zum Infoabend im Schützengarten. Dort wurden interessante Themen im Alter vorgestellt und ein Rückblick auf das vergangene Jahr geboten. Mit einem Imbiss und einem regen Austausch fand der Abend seinen Ausklang.

Mobilität im Alter sichern

Anrufbus_06 Den Seniorinnen und Senioren wurde auch der neue Lustenauer Anrufbus vorgestellt, der seine Fahrgäste u.a. direkt zu Arztpraxen bringt.

Auch Mobilitätskoordinator Michael Schulz war eingeladen, den Seniorinnen und Senioren Lustenaus neues Mobilitätsangebot, den Anrufbus, zu präsentieren. Der Achtsitzer bringt seine Fahrgäste auf Bestellung von der nächstgelegenen Haltestelle ihres Wohnhauses zu einer anderen Haltestelle und auch direkt zu wichtigen Punkten, wie Artzpraxen, dem Alten Rhein oder zu öffentlichen Gebäuden wie der Erlöserkirche, Bibliothek oder in den Gasthof Krönele. Michael Schulz zeigte wichtige 100 Haltepunkte auf und erklärte, wie der Bus gebucht werden kann – entweder über die Postbus Shuttle-App oder per Telefon unter 0676 9305 110.

Wertvolle Anregungen

Möglich macht den Anrufbus ein gemeinsamer, einjähriger Pilotversuch von Landbus Unterland, ÖBB-Postbus GmbH und Lustenau. „Der Anrufbus ist vor einem Monat erst gestartet und findet bei den Lustenauerinnen und Lustenauern bereits großen Anklang. Wir arbeiten laufend daran, die Kinderkrankheiten, die ein solch gänzlich neues Angebot mit sich bringt, zu beheben und sind dankbar für die vielen wertvollen Anregungen aus der Bevölkerung“, informiert der Mobilitätskoordinator. Auch die Seniorinnen und die Senioren waren eingeladen, ihre Vorschläge und Wünsche einzubringen. „Danke für Ihre wertvollen Anregungen. Sie werden allesamt überprüft und – wo möglich - umgesetzt. Beispielsweise werden die App und die Buchung übers Telefon optimiert oder auch die Einbindung weiterer Haltestellen ins Auge gefasst. Wir hoffen, dass der Anrufbus weiterhin so begeistert genutzt wird.“

Technisch unterstütztes Wohnen

Guido Kempter von der Fachhochschule Vorarlberg zeigte im Anschluss verschiedenste Möglichkeiten auf, den Alltag im Alter mithilfe von Technik selbstständig länger, bequemer und sicherer zu gestalten. Beispiele für technisch unterstütztes Wohnen sind etwa Apps für die kontrollierte Einnahme von Medikamenten, das Hochziehen der Jalousien bei Sturm oder die Vermittlung des Tagesablaufs durch Farbanpassungen des Lichts.

Rück- und Ausblick

Sehr interessant war der Rückblick auf das Jahr 2018. 35 Mitglieder leisteten in 300 Einsätzen 400 ehrenamtliche Stunden. Beispielsweise wurden Computerfragen geklärt, Gartenarbeiten oder Einkäufe erledigt oder die Zeit mit Spaziergängen überbrückt. Diese erfreuliche Bilanz zeugt von einem tollen Team (8 Personen), für die nichts unmöglich ist. Außerdem kam die neue Vorsorgevollmacht zur Sprache. Dazu ist im kommenden Jahr nach gründlicher Recherche ein extra Info-Abend vorgesehen. Der Abend klang mit einem kleinen Imbiss und Umtrunk sowie mit interessanten Gesprächen aus.