Sichere Almen: 10 Verhaltensregeln für Alpbesucher im Umgang mit Weidevieh 10. Juli 2019

Schoenenmann

Vorarlbergs Alpen und Weiden locken jedes Jahr viele Erholungssuchende und Sportbegeisterte an. Auch die Lustenauer Alpen Schönenmann und Briedler sind besonders im Sommer beliebte Ausflugsziele. Dabei trifft man naturgemäß manchmal auch auf Weidetiere. 10 Verhaltensregeln sollen Almbesucher über den richtigen Umgang mit Weidevieh aufklären.

Die Regeln hat das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gemeinsam mit der österreichischen Landwirtschaftskammer, der Wirtschaftskammer und dem Alpenverein erarbeitet. Sie sind Teil des Aktionspakets „Sichere Almen“ und sollen das Miteinander in Österreichs einzigartiger Natur- und Kulturlandschaft festlegen. Es geht vor allem darum, den auf den Alpen arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt zu begegnen.

10 Verhaltensregeln für den Umgang mit Weidevieh

Foto Briedler - Wißa Stoa Weag 1 Die Lustenauer Alpen Briedler und Schönenmann sind im Sommer bewirtschaftet und beliebte Ausflugsziele: Für Wanderer und Alpbesucher gilt es, die Verhaltensregeln im Umgang mit Weidevieh zu beachten.

Kühe sind neugierig, aber grundsätzlich nicht aggressiv. Wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Kälber dabei haben, ist aber Vorsicht geboten. Um gefährliche Zwischenfälle zu vermeiden, sind 10 einfache Regeln zu beachten. Darin wird angewiesen, auf Alpen den Kontakt mit Weidevieh zu vermeiden und sich ruhig zu verhalten. Vor allem eine Begegnung von Mutterkühen und Hunden sollen Wanderer und Alpbesucher vermeiden. Hunde sind an der kurzen Leine zu führen und bei einem absehbaren Angriff durch ein Weidetier sofort von der Leine zu lassen. Der Wanderweg soll nicht verlassen werden. Blockiert Weidevieh diesen, dann soll es mit möglichst großem Abstand umgangen werden. Zäune sind zu beachten und Tore zu schließen. Weisen Kühe Anzeichen von Unruhe - wie das Heben und Senken des Kopfes oder Scharren mit dem Hufen - auf, soll die Weidefläche zügig verlassen werden.