Siegerprojekt für Campus Rotkreuz Lustenau gekürt 10. Juli 2019

jurymitsiegerprojekt

Aus den 22 eingereichten Projekten für den zweistufigen Architekturwettbewerb Campus Rotkreuz Lustenau ging am 9. Juli 2019, das Projekt des steirischen Architekturbüros Fasch & Fuchs Architekten als Sieger hervor. Der Entwurf von Hemma Fasch und Jakob Fuchs hat die Jury unter dem Vorsitz der renommierten Architektin Marta Schreieck auf allen Ebenen überzeugt.

Neues Quartier zwischen Bahnhof- und Rotkreuzstraße

modell campus rotkreuz Die Gemeinde errichtet mit dem Campus Rotkreuz ein zukunftsweisendes Quartier in Lustenau.

Im Lustenauer Ortsteil Rotkreuz errichtet die Gemeinde einen zukunftsweisenden Campus mit einer Clusterschule VS/SPZ mit Ganztagsbetreuung, Elternberatung, einer Produktionsküche für die Bildungseinrichtungen, einem Kindergarten und einer Doppelturnhalle. Gemeinsam mit einem neuen Betreuten Wohnen in der Nachbarschaft, einer neuen Kleinkindbetreuung, einem neuen Fuß- und Radweg und einer Begegnungszone entsteht ein neues Quartier zwischen Bahnhof- und Rotkreuzstraße.

Meilenstein der Gemeindeentwicklung

Der Entwurf für die komplexe Aufgabenstellung des Campus überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Architektin Marta Schreieck auf allen Ebenen. Bürgermeister Kurt Fischer, der gemeinsam mit Vizebürgermeister Daniel Steinhofer, Bildungsgemeinderätin Doris Dobros und Gemeindeplaner Bernhard Kathrein als Sachpreisrichter in der Jury vertreten war, ist begeistert: „Das Siegerprojekt von Fasch & Fuchs setzt im Ortsteil Rotkreuz architektonisch neue Maßstäbe und bietet beste räumliche Voraussetzungen für moderne pädagogische Anforderungen. Wir freuen uns sehr über die neuen Möglichkeiten, die sich im Rotkreuz unseren Kindern, Familien, Pädagogen und allen Nutzern des Quartiers eröffnen!“

Das Siegerprojekt von Fasch & Fuchs setzt im Ortsteil Rotkreuz architektonisch neue Maßstäbe und bietet die besten räumlichen Voraussetzungen für moderne pädagogische Anforderungen. Wir freuen uns sehr über die neuen Möglichkeiten, die sich im Rotkreuz unseren Kindern, Familien, Pädagogen und allen Nutzern des Quartiers eröffnen!

- Bürgermeister Kurt Fischer

Aus Bestand und Neubau ein gemeinsames Ganzes schaffen

jurysitzung2 Die Jury unter dem Vorsitz von Architektin Marta Schreieck tagte zwei Tage lang im Lustenauer Feuerwehrhaus.

Die Fachpreisjury, prominent besetzt mit den Architekten Marta Schreieck, Matthias Bär, Susanne Fritzer und Helmut Kuess, begründet ihre Entscheidung einhellig: „Den ProjektantInnen ist es gelungen, unter größtmöglicher Erhaltung des Bestandes, alle unterschiedlichen Anforderungen wie selbstverständlich in einem kompakten gleichzeitig räumlich überaus großzügigen Baukörper zu integrieren und mit Bestand und Neubau ein gemeinsames Ganzes zu schaffen.“ Neben Sach- und Fachpreisrichtern waren auch zahlreiche Campusnutzer, Bildungsverantwortliche der Gemeinde, Schuldirektorinnen und Kindergartenleitung sowie externe Fachleute vom Energieinstitut und Ersteller des pädagogischen Konzepts beim Preisgericht anwesend.

Reizvolle Erschließungszonen und großzügige Aula, die öffentlich genutzt werden kann

Das Volksschulgebäude wird im Zuge der Erweiterung von allen späteren Anbauten befreit. Somit bleibe der Geist der Schule der Architektengruppe C4, die die Schule in den 1960-ern geplant hatte, trotz Zubauten erhalten, so die Jury. Beim Neubau ist ein weitläufiger Innenhof, der sich zur Heimkehrersiedung hin öffnet, vorgesehen. Ein großzügiger gedeckter Freibereich ist an der nördlichen Grundstücksgrenze geplant. Mehrere Eingänge führen in das Gebäude, das unterschiedliche Funktionsbereiche verbindet. Ein wichtiges Element ist die neue Aula, die intern und extern genutzt werden kann. Der Kindergarten ist im ersten Obergeschoß situiert und verfügt ebenfalls über eine großzügige Terasse. Abschließend meint die Jury: „Interessant gibt das Projekt eine überaus gelungene Antwort auf die gestellte Aufgabe und beweist, dass es durchaus möglich ist, hochwertige Schulbauten aus den 60er Jahren zu erhalten, in ein größeres Ganzes zu integrieren und Bestand als Mehrwert und nicht als Belastung zu sehen.“

Baubeginn 2021, Fertigstellung 2023/24

Unmittelbar nach dem Aschluss des Wettbewerbs werden jetzt Verhandlungen mit den Projektsiegern aufgenommen. Noch heuer soll die Gemeindevertretung den Grundsatzbeschluss für den Bau des Campus fassen. Ein Baubeginn des gut 30 Millionen Projekts ist für 2021 avisiert, die Fertigstellung auf 2023/24.

Ausstellung der eingereichten Architekturprojekte

Am Samstag, den 13. Juli 2019, von 10.00 bis 12.00 Uhr ist die Bevölkerung herzlich eingeladen, sich im Feuerwehrhaus von den eingereichten Projekten und dem Siegerprojekt ein Bild zu machen.

Campus Rotkreuz
Samstag, 13. Juli 2019, 10.00 bis 12.00 Uhr
Feuerwehrhaus Lustenau, Staldenstraße 122