News Spatenstich in der Raiffeisenstraße 30. Oktober 2019

Spatenstich Haberl Bau 2

Mit einem gelungenen Lückenschluss nimmt das Zentrum weiter Gestalt an: Die Haberl Baugesellschaft m.b.H. realisiert bis Herbst 2020 ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude in der Raiffeisenstraße. Dazu setzten die Verantwortlichen am 25. Oktober 2019 den Spatenstich.

Der Realisierung des Projekts ging ein langer Prozess voraus. Seit dem Architekturwettbewerb im Herbst 2013, bei dem der Entwurf der Firma Baumschlager/Eberle als Sieger hervorging, ist einiges passiert: Es wurde ein neuer Bebauungsplan für das Zentrum verordnet, die Abstandsflächen zu den Nachbargrundstücken wurden im Entwurf adaptiert und die Gemeindevertretung fasste den Beschluss zum Verkauf der Fläche zwischen dem Restaurant Freigeist und dem Oskar-Alge-Haus (vis-à-vis). Das Engagement der Lustenauer Firma Haberl Bau für die Umsetzung des Projekts machte sich bezahlt und so nimmt das Projekt nun Gestalt an.

Zentrumsgestaltung in neuer Etappe

Haus_im_Zentrum_Ansicht3 Das dreigeschossige Gebäude wird Lustenaus Zentrum weiter beleben und die Lücke, die mit dem temporären „Gewächshaus“ als Zwischenlösung gefüllt worden war, gelungen schließen.

Das ehemalige Gewächshaus in der Raiffeisenstraße weicht einem neuen Wohn- und Geschäftsgebäude für Handel oder Gastronomie und Büro oder Praxisräume. Das Gebäude besteht aus einer Teilunterkellerung, Erdgeschoss und zwei Obergeschossen und wird in Massivbauweise mit Außenwänden aus Monomauerwerk mit Putzfassade errichtet. Im Erdgeschoss gibt es eine großzügige Handels- oder Gastronomiefläche mit gesamt 128 m² Nutzfläche und Sitzgelegenheit im Außenbereich. Im Obergeschoss ergeben sich zwei Büro- oder Praxiseinheiten von 85-120 m² Nutzfläche. Im Dachgeschoss werden eine Wohnung mit 165 m² Nutzfläche und zwei Dachterrassen errichtet. Die Einheiten werden über ein geschlossenes Stiegenhaus vom Untergeschoss bis ins Dachgeschoss mit Aufzug erschlossen. Beheizt wird die Anlage mit einer Erdwärmepumpe.

Fertigstellung Herbst 2020

Derzeit sind die Fundierungsarbeiten für das Untergeschoss im Gange. Für dessen Errichtung wurde eine Bodenverbesserung aus Rüttelstopf-Schottersäulen eingebracht und als Baugrubensicherung ist eine umlaufend geschlossene Spundwand erforderlich. Im Frühjahr sollen die Hochbauarbeiten beginnen und im Anschluss daran die Fassade und der Innenausbau umgesetzt werden. Zwischen August und September 2020 ist mit der Fertigstellung der Außenanlage zu rechnen, sodass das neue Wohn- und Geschäftsgebäude im Herbst nächsten Jahres in Betrieb genommen werden kann.