Stärken, die Schule machen 24. Juni 2026
Das dô für Jung und Älter war letzte Woche Gastgeberin für zahlreiche Initiativen von und mit Kindern und Jugendlichen. Am Donnerstag wurden zwei Ausstellungen eröffnet und eine digitale Jugendlandkarte präsentiert. Am Freitag, beim ersten „FREI DAY beim Jedes Kind STÄRKEN-Fest“ in Vorarlberg, drehte sich alles um Talente, Ideen und den Mut, gemeinsam Zukunft zu gestalten. Es wurde gefeiert und vor allem sichtbar gemacht, wie Stärkenarbeit in Schulen und Gemeinden gelingen kann: gemeinsam, praxisnah und mit großer Freude.
©Schule im Aufbruch Österreich
Stärkenarbeit als pädagogische Haltung
Rund 180 Kinder, Jugendliche sowie Pädagoginnen und Pädagogen aus acht Schulen kamen zusammen, um ihre Projekte zu präsentieren und sich über stärkenorientierte Bildungsarbeit auszutauschen. Mit Marktständen, kreativen Angeboten und Achtsamkeitsübungen wurde sichtbar, wie Kinder ihre Stärken entdecken und gemeinsam Zukunft gestalten können. Gleichzeitig rückte das Fest engagierte Lehrpersonen ins Rampenlicht und bot Pädagoginnen und Pädagogen Raum für Inspiration und neue Ideen für den Schulalltag.
©Schule im Aufbruch Österreich
Das Fest ist Teil einer österreichweiten Initiative von „IFTE - Initiative for Teaching Entrepreneurship“ und „Schule im Aufbruch Österreich“, zwei große Netzwerke für Bildungswandel und -innovation, in Kooperation mit der Bildungsdirektion Vorarlberg, der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und dem Bundesministerium für Bildung.
Zu den Ehrengästen zählten Bürgermeister Patrick Wiedl, Jugendgemeinderätin Nicole Feurstein-Hosp und Gruppenleiterin Gudrun Ilg sowie Schulqualitätsmanagerin Birgit Sabitzer und Christoph Hämmerle von der Bildungsdirektion Vorarlberg. Bürgermeister Patrick Wiedl betonte die Bedeutung von Vorbildern und ermutigte die Kinder: „Mutig sein und den ersten Schritt machen.“
©Schule im Aufbruch Österreich
dô als Gastgeber für „junge“ Ideen
Wer noch mehr Kreativität erleben möchte, kann derzeit im dô die Ausstellungen zur analogen Fotografie sowie zu den im Rahmen eines Littering-Projekts entstandenen Entwürfen für die öffentlichen Abfalleimer besuchen. Ebenfalls vorgestellt wurde in der vergangenen Woche die digitale Jugendlandkarte, die öffentliche Plätze und Orte für junge Menschen aufzeigt, von Spiel- und Sportplätzen über Fahrradservice-Stationen bis zu den 13 Lustenauer Trinkwasserspendern.