Verkehrssicherheitsgipfel bringt Verbesserungen auf den Weg 21. September 2026
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Am 16. September trafen sich Landesstatthalter Christof Bitschi, Bürgermeister Patrick Wiedl, Vizebürgermeister Martin Fitz und Verantwortliche von Bezirkskauptmannschaft, Exekutive und der Abteilung Straßenbau des Landes, zum angekündigten Sicherheitsgipfel in Lustenau, um die Verkehrssicherheit auf der L203/L204 und der L41 (Zellgasse) zu verbessern. Anlass waren die schweren Unfälle, bei denen heuer im Frühsommer zwei Menschen gestorben sind.
„Ein gemeinsames Projektteam wird die notwendigen und realisierbaren Verbesserungsmaßnahmen festlegen und deren konsequente Umsetzung sicherstellen“, berichten Verkehrslandesrat LSth. Christof Bitschi und Bürgermeister Patrick Wiedl. Das Projektteam wird sich aus maßgeblichen Vertreterinnen und Vertretern von Land, Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft und Polizei zusammensetzen. Das Hauptaugenmerk bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit liegt auf der Umsetzung kurz- und mittelfristiger Maßnahmen. Gleichzeitig verweist LSth. Bitschi auf den notwendigen Einsatz für die Umfahrungsstraße, die zur langfristigen Verlagerung des LKW-Verkehrs heraus aus dem Wohngebiet notwendig sei. „Wir tun gemeinsam alles, um den Schutz für Fußgänger und Radfahrer mit möglichen kurzfristigen Maßnahmen rasch zu erhöhen. Für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit und einer echten Entlastung in Lustenau brauchen wir die Umfahrungsstraße“, betont Bitschi.
Besserer Schutz an Gefahrenstellen
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Bürgermeister Patrick Wiedl verdeutlicht die Dringlichkeit für die Lustenauer Bevölkerung. „Uns geht es um konkrete, rasch umsetzbare Maßnahmen, die die Sicherheit entlang der Landesstraße besonders für Kinder, Fußgänger und Radfahrer verbessern. Dazu zählen sichere Querungen entlang der Schulwege, bessere Bodenmarkierungen, sichere Abbiege- und Einfahrtssituationen und größere Schutzbereiche. Wo in der Vergangenheit an der L204 Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen worden sind, haben sie eine deutlich positive Wirkung. Das sehen wir beim erfolgreichen Umbau des Engel-Kreisverkehrs und der neuen Fußgänger- und Fahrradampel Raiffeisenstraße/Grindelstraße. Es gibt genügend Analysen der Gefahrenstellen und Planungen für eine Verbesserung. Jetzt geht es darum, einen verbindlichen Zeitplan für deren Umsetzung einzutakten.“
Das aus dem Sicherheitsgipfel herausgehende Projektteam legt die möglichen Verbesserungsmaßnahmen speziell an den neuralgischen Gefahrenstellen fest, um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Besonders im Fokus stehen dabei der Kreuzungsbereich Blumenaustraße und Querungsbereiche, die Schulwege, etwa zum Campus Rotkreuz, umfassen. „Speziell unsere Kinder benötigen besonderen Schutz und einen möglichst sicheren Weg in Kindergarten und Schule“, betonen Bitschi und Wiedl.
Schulterschluss zwischen Land und Gemeinde
Landesstatthalter Christof Bitschi und Bürgermeister Patrick Wiedl sehen nach dem Sicherheitsgipfel vor allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinde gestärkt. „Der Schulterschluss zwischen Land und Gemeinde ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Dieser Weg wird nun gemeinsam konsequent weitergegangen. Für mehr Sicherheit, mehr Schutz und mehr Lebensqualität für die Lustenauerinnen und Lustenauer“, sind sich der Landesstatthalter und der Bürgermeister einig.