Vier Spielhäuser, vier kleine Welten, vier neue Lieblingsplätze 8. Oktober 2026
Die vier bunten Spielhäuser auf dem Spielplatz der Volksschule Rheindorf warten schon einer Weile auf ihre Vollendung. Diesen Sommer wurden sie mit Spielnetzen und Sitzmöglichkeiten ausgestattet und sind seither zu echten Lieblingsplätzen der Kinder geworden.
Entstanden sind die Kinderhäuser vor zehn Jahren, als der Schulhof in einen öffentlichen Spielplatz verwandelt wurde. Schon damals durften die Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung ihres Schulhofs kräftig mitreden und mitgestalten. Die vier Spielhäuser stehen seither als bunte Stahlrahmen da. Allerdings ließ ihre Ausstattung sehr zu wünschen übrig.
Diesen Wunsch erfüllten nun drei Architekturstudentinnen der Universität Liechtenstein im Rahmen eines Pro-Bono-Projekts. Das Lehrerteam der Volksschule Rheindorf und die Gemeinde standen den Ideen der Studentinnen von Anfang an offen gegenüber. Gemeinsam mit den Kindern, mit Schulleiter Markus Purin, Lehrerin Claudia Hofer und Bettina Epple von der Umweltabteilung entwickelten Selinay Ada, Tugba Tan und Kader Ünsal ein Konzept, das mit wenig Aufwand viel bewirkte. Die leeren Spielhäuser sind jetzt mit Hängenetzen, Sitzbänken und Hockern ausgestattet und sind zu kleinen Erlebnisorten geworden. Das Haus der Ruhe lädt zum Chillen ein, im Haus der Balance können die Kinder Lesen oder einfach nur die Seele baumeln lassen, im Haus der Begegnung laden Sitzbänke zum gemütlichen Ratschen ein, und im Haus der Ideen wird getüftelt oder gezeichnet.
„Aus den vier buten Stahlhäusern sind vier kleine Welten geworden, in denen Kinder toben, ausruhen und zusammenkommen können“, freut sich die für den Spielplatz die Gemeinderätin für Kinder, Jugend und Familien, Nicole Feurstein-Hosp.
Umgesetzt wurde das Ganze von Integra Vorarlberg, die die Sitzbänke und Hocker fertigte, und Aqua Mühle Vorarlberg, die die Netze montierte. Mit im Boot waren außerdem die illwerke vkw und Love Kebap Lustenau, die das Projekt mitsponserten.