Willkommensfeier für neue Pädagoginnen und Pädagogen 24. Oktober 2018
Es ist schon ein Ritual in Lustenau, im Herbst die neuen Pädagoginnen und Pädagogen in der Gemeinde willkommen zu heißen. Beim Empfang im Rathaus stehen das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch im Mittelpunkt.
25 Pädagoginnen und Pädagogen durften Bürgermeister Kurt Fischer und Bildungsgemeinderätin Doris Dobros im Beisein der pädagogischen Leiterinnen und Leiter sowie der Mitarbeitenden der Personal- und Bildungsabteilung herzlich begrüßen. Der Bürgermeister eröffnete die diesjährige Feier mit Theodor W. Adornos philosophischen Gedanken zur Bildung und Erziehung und machte damit die zeitlose Aktualität seiner Theorien bewusst. „Fürchtete ich nicht das Missverständnis der Sentimentalität, so würde ich sagen, zur Bildung bedürfe es der Liebe“ zitierte der Bürgermeister und stellte die Liebesfähigkeit und die Begeisterungsfähigkeit in die Mitte des heutigen pädagogischen Interesses. Seine Botschaft: Sich den Kindern liebevoll zuzuwenden und sie zu inspirieren und begeistern, sind elementare Grundlagen der Pädagogik.
Tragfähige Beziehungen entstehen lassen
Entscheidend für eine tragfähige Beziehung sei, wie liebevoll Kinder in unserer Gesellschaft behandelt würden und wie sehr Erwachsene Kinder als ganz besondere Gesprächspartner wahrnehmen, schloss der Bürgermeister und bedankte sich bei den Pädagoginnen und Pädagogen für ihre wertvolle Arbeit. „Ich wünsche euch, dass ihr euch wohl fühlt in unserer Gemeinde. Wir pflegen einen ständigen und guten Dialog mit unseren Pädagoginnen und Pädagogen und haben unsere Türen offen für neue Ideen und Impulse. Seid herzlich willkommen in Lustenau!“
Symbolisches Willkommensgeschenk
Bildungsgemeinderätin Doris Dobros schloss sich dem Dank an und wünschte den neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Einstieg, viel Freude und Kraft sowie viele positive Erlebnisse „bei dieser schönen, aber zunehmend herausfordernden Arbeit.“ Als symbolisches Dankeschön für die engagierte Bildungs- und Beziehungsarbeit bekamen die neuen Kolleginnen und Kollegen eine Jahreskarte der Bibliothek und ein Buch überreicht. „Der Seiltänzer“ ist eine Geschichte über die Kunst, im Gleichgewicht zu bleiben. Zusammen mit der Figur des Seiltänzers gehen die Betrachterinnen und Betrachter des Buches der Frage nach, wie ein Leben zu meistern ist. Lesehinweise am Ende des Buches bieten den Erwachsenen Anregungen zum Nachdenken und Philosophieren mit Kindern: Was gibt uns Halt beim Seiltanz durch unser Leben, sind wir allein dabei, wie können wir unsere Ängste überwinden und welche Rolle spielt das Gleichgewicht?
Die neuen Pädagoginnen und Pädagogen im Schuljahr 2018/2019
an Lustenaus Kindergärten, Pflichtschulen, SPZ und Rheintalische Musikschule
Kindergärten: Claudia Riedmann (Brändle), Johanna Anderle (Hannes Grabher), Daniela Grabher (Rheindorf), Anna-Lena Stuchly (Rosenlächer), Chiara Greber (Rotkreuz), Rebecca Peinbauer (Am Schlatt), Mira Spiegel (Wiesenrain), Zivildiener Lorenz Vetter
Volksschule Kirchdorf: Daniela Heinzle-Moschinger, Christine Marinovic
Schülerbetreuung: Christine Lerch, Tamara Hammer, Celina Pröll (Kirchdorf), Eirini Kaskarika-Palli (Rheindorf) Mittelschulen: Alexander Schmied (Hasenfeld), Gamze Keles, Johanna Bohle (Kirchdorf), Daniela Reiter, Katja Sagawe, Tim Stark (Rheindorf), Beratungslehrerin Claudia Lurger
Sonderpädagogisches Zentrum, SPZ: Simone Losert, Elisabeth Riegler
Musikschule: Sophie Hörmann, Jure Robek, Raphael Brunner, Martina Sausgruber
Das war der NeupädagogInnen-Empfang 2018