Gutshof Heidensand

Gutshof Heidensand

30 Hektar bestes Ackerland und Grünfläche, am Rande des Naturpark Alter Rhein, werden von der Besitzerin, der Marktgemeinde Lustenau, seiner ursprünglichen Bestimmung zurückgeführt - dem Gemeinwohl.

Einst versorgte die Ernte vom Gemeindegutshof Heidensand in Lustenau das Armenhaus, bot Arbeitsplätze und war in der Art der Bewirtschaftung Vorbild für andere Höfe. Heute, fast 100 Jahre später, schließt sich der Kreis. Die Gemeinde leistet Pionierarbeit bei der Entwicklung der größten Bio-Ackerfläche im Land Vorarlberg, das große Defizite bei der Kultivierung von Obst und Gemüse aufweist. Die fruchtbaren Felder am Gutshof Heidensand werden ausschließlich von Lustenauer Bauern bestellt. Ein traditioneller Obstbauer pflegt eine Obstplantage, der Vetterhof versorgt über seine wöchentliche Bio-Gemüsekiste seit Jahren mehr als 600 Haushalte und Betriebe in der Region mit Biogemüse vom Heidensand. Weitere 5 Hektar Boden kultivieren der Biobauer, ein Jungbauer und ein Safthersteller gemeinschaftlich im Biolandbau. Angebaut werden Gemüse, Streuobst und alte Apfelsorten. Daneben konnte mit der Integra eine Partnerin gewonnen werden, die auf dem Hof eine soziale Landwirtschaft betreibt. Die Natur ist hier die Lehrmeisterin, die Arbeit am Feld ist sinnstiftend für die beschäftigten Menschen und ein wohltuender Gegenpol zur technisierten Welt. Das Gemüse und die Kräuter aus der sozialen Landwirtschaft bietet INTEGRA im Hofladen und auf dem Lustenauer Wochenmarkt an.

Hofkultur

Hofkultur - The Lobster Dank der tollen Durchführung des Wanderkinos durch den Verein „Hans Bach“ erlebte das Publikum fünf wunderschöne Kinoabende und eine Kinder-Matinee.

Neben der Landwirtschaft soll sich der Gutshof Heidensand für die Bevölkerung erschließen und Stück für Stück wiederentdeckt werden. Etwa über die jährliche Hofkultur, eine Reihe aus Lesungen, Konzerten, Ausstellungen, Freiland-Theater, Kino, Familienbrunch und anderer kultureller Genres. Oder über praktische Workshops, die Kindern und Jugendlichen den Wert der Landwirtschaft erlebbar machen. Auch Bürgerbeteiligung ist am Hof schon passiert. Die Möglichkeiten sind offen und mit der Idee verbunden, an einem speziellen Ort mit Geschichte, einen Begegnungsraum zu schaffen.

Mag. (FH) Manuel Müller
T +43 5577 8181-2202 E-Mail senden

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